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Erst Vodafone und Jenoptik, jetzt Bosch: Silicon Saxony erfreut sich großer Beliebtheit - Einer

der führenden Standorte in Europa - Bereits über 70.000  Beschäftigte - Tendenz steigend

 

Die guten Wirtschaftsnachrichten aus Dresden,in deren Bezirk Pieschen (Stadtteil Mickten) sich unser aktuelles Neubauprojekt „Rietz“ befindet (mehr: https://bit.ly/3dhY4Pe), überschlagen sich derzeit. Die Vodafone Gruppe baut ein globales Kompetenz-Zentrum für die Mobilfunkanwendungen der Zukunft auf. Jenoptik erwirbt ein Grundstück, um in eine neue Reinraum-Fabrik mit hochmodernem Fertigungsgebäude und Bürokomplex zu investieren. Und auch Bosch hat sich im globalen Wettbewerb für das Silicon Saxony entschieden und eröffnete am Anfang Juni im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine hochmoderne Halbleiterfabrik im Dresdner Norden.

 

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Zusammenhang mit der Vodafone-Entscheidung: „Die Attraktivität Dresdens und Sachsens als Innovationsregion wird hier erneut sichtbar.“ Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert betont die Vorzüge des Standorts: „Das Zusammenspiel zahlreicher Unternehmen, Institute und Startups macht Dresden zu einem der führenden Hochtechnologie-Standorte Europas. In Dresden ist die Zukunft zu Hause“, so sein Resümee der verkündeten Unternehmensentscheidungen.

 

Dresdens exzellente Hochschulen bildeten gerade in den MINT-Fächern weltweit gefragte Talente aus, denen sich vor Ort nun eine weitere sehr attraktive Chance bieten. Gleichzeitig zögen die international gefragten Arbeitgeber auch internationale Forschende an, die Dresden bereichern.

 

Dieser Trend ist nicht neu: Laut Erhebungen des Wirtschaftsministeriums stieg die Zahl der Mitarbeiter im Silicon Saxony kontinuierlich: Wurden 2011 noch rund 51.000 Beschäftigte in der Mikroelektronik gezählt, so sind es heute bereits über 70.000 – Tendenz steigend. Laut Branchenverband Silicon Saxony sind derzeit rund 2.500 Unternehmen in der Branche tätig.

 

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An allen genannten Ansiedlungserfolgen war das Amt für Wirtschaftsförderung unmittelbar beteiligt. Zu Jahresbeginn startete die Vodafone Gruppe einen internationalen Wettbewerb um den Standort für das neue Kompetenz-Zentrum. In einer gemeinsamen Bewerbung mit dem Freistaat und der Technischen Universität Dresden konnte sich die Landeshauptstadt gegen die europäischen Mitbewerber durchsetzen. Nun entsteht in der Landeshauptstadt in Kürze Vodafones globales Kompetenz-Zentrum für Forschung, Entwicklung und Innovation. Bis zu 200 Forscher werden hier die Zukunftstechnologien 5G und 6G weiterentwickeln und konkrete Anwendungen in autonomen Fahren, vernetzter Landwirtschaft, Chemie und Bau vorantreiben.

 

Der Photonik-Konzern Jenoptik rüstet Chipfabriken aus. Die Spezialisten entwickeln neue Lithografie-Technologien für die Halbleiterfertigung. Die Firma profitiert vom derzeitigen Boom in der Chipindustrie. Jenoptik will an Europas wichtigstem Halbleiterstandort Dresden nun eine hochmoderne Reinraumfabrik sowie einen Bürokomplex errichten. Auf der Suche nach einem passenden Grundstück konnte das Amt für Wirtschaftsförderung 24.000 Quadratmeter im Airportpark vermitteln. Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2022 angekündigt, der Produktionsstart für Anfang 2025.

 

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Unweit davon hat Bosch bereits 2017 ein 100.000 Quadratmeter erworben. Hier wurde Anfang Juni eine hochmoderne 5G-fähige Fabrik zur 300-Millimeter-Halbleiterfertigung eingehweiht. Die Summe von rund einer Milliarde Euro ist die größte Einzelinvestition in der 130-jährigen Geschichte von Bosch. Der Verkauf der ersten Chips soll Mitte 2022 erfolgen. Bis zu 700 Arbeitsplätze will Bosch in Dresden schaffen.

 

In diesem Zusammenhang trieb die Wirtschaftsförderung mit seinen Partnern die infrastrukturelle Erschließung des Dresdener Nordens voran. Denn bei der Standortsuche spielt nicht nur die Fläche, sondern vor allem auch die entsprechende Versorgung eine Rolle. Die Branche braucht insbesondere viel Strom und Wasser. Der Bedarf eines Werkes wie Bosch ist mit dem einer Kleinstadt vergleichbar. Um die erweiterte Stromversorgung am Industriestandort Nord zukunftsfähig zu machen, hat die SachsenEnergie bereits 2018/2019 das Umspannwerk Rähnitz am Airportpark/Wilschdorfer Landstraße/Ecke An der Bartlake gebaut und dafür 6,3 Millionen Euro investiert.

 

Die vorhandene Schaltanlage ist so angelegt, dass sie mit Transformatoren ergänzt und als vollwertiges Umspannwerk genutzt werden kann. SachsenEnergie ist auf die wachsenden Bedarfe am Industriestandort Nord eingestellt. Im gemeinsamen Austausch mit der Landeshauptstadt wird hier eine zukunftsfähige Infrastruktur geschaffen.

 

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Auch das Trinkwassernetz im Norden wird angepasst. Die Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des Trinkwassernetzes kosten rund 8,5 Millionen Euro, davon sind 5,3 Millionen Euro Fördergelder. Dr. Robert Franke, Amtsleiter Wirtschaftsförderung: „Wir bauen 4,5 Kilometer neue Rohrleitung und erhöhen die Kapazität um 600 Kubikmeter pro Stunde. Das sind so viel wie 3.000 Badewannen fassen."

 

Aktuell wird der letzte Bauabschnitt von der Radeburger Straße bis Globalfoundries gebaut, die Gesamtmaßnahme soll spätestens im Februar 2022 abgeschlossen sein. Mit Abnehmern wie Globalfoundries, Infineon, Flughafen Dresden, X FAB, Fraunhofer sowie den Ortssteilen Klotzsche, Weixdorf und Langebrück war die Leistungsgrenze erreicht.

 

Auch die Stadtentwässerung musste aktiv werden. Die Mitte der 90er Jahre errichteten Abwasserentsorgungsanlagen des Gewerbegebietes Rähnitz brauchten für die Einleitmengen insbesondere von Bosch ein Update. Das betraf insbesondere das bestehende Abwasserpumpwerk an der Radeburger Straße. Die hydraulische Leistungsfähigkeit des Pumpwerkes wurde durch einen Ersatzneubau (Abschluss der Baumaßnahmen im April 2021) in der ersten Ausbaustufe mehr als verdoppelt.

 

Um die steigenden Abwassermengen zum Pumpwerk zu transportieren, erfolgte weiterhin im vorgelagerten Kanalnetz der Austausch eines Schmutzwasserkanales auf einer Länge von etwa 500 Metern in eine höhere Dimension. Offen ist noch die Errichtung eines Steuerbauwerkes an der Kreuzung Wilschdorfer Landstraße/Radeburger Straße. Das soll 2022 hergestellt werden. Mit dem Steuerbauwerk werden sich die Förderbedingungen des Pumpwerkes verbessern, es wird Energie eingespart und eine höhere Entsorgungssicherheit gewährleistet. Insgesamt investiert die Stadtentwässerung rund 7,8 Millionen Euro.

 

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Unser gemeinsames Engagement zahlt sich aus, so Franke: „Wir erleben gerade, wie uns unser Fokus auf die Hochtechnologien in wirtschaftlich bewegten Zeiten Perspektive eröffnet. Dresden ist Partner bei internationalen Investitionsentscheidungen. Und das soll so bleiben. Gerade im Norden geht es mächtig voran. Neben möglichen Kapazitätserweiterungen der bestehenden Halbleiterfabriken bereiten wir uns vorausschauend darauf vor, weitere neue Akteure im Silicon Saxony aufzunehmen. Im Zusammenspiel mit den Versorgern treiben wir die infrastrukturelle Erschließung voran, um weiteres Wachstum zu ermöglichen!“ (Fotos/Visualisierungen: RMC/Stadt Dresden).

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