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Zuzug führt zu einer Verjüngung der Stadtbevölkerung - Clara

und Oskar sind die beliebtesten Vornamen des letzten Jahres

 

Der Zuzug nach Leipzig, in dessen zentrumsnahen Viertel Neustadt sich unser ganz aktuelles Denkmalobjekt (mehr Infos dazu hier: https://bit.ly/37qG28w) befindet, führt zu einer Verjüngung der Stadtbevölkerung. Das Durchschnittsalter sank von 43,8 (2011) auf aktuell 42,4 Jahre. Dies geht aus dem Statistischen Bericht für das dritte Quartal 2019 hervor, der jetzt vorliegt und unter anderem die Gruppe der neuzugezogenen Leipziger analysiert.

 

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Die städtische Bevölkerung hat zwischen 2011 und 2017 um fast 72.500 Einwohner zugenommen, vor allem durch Wanderungen. Neuzugezogene sind häufig junge Erwachsene und haben überdurchschnittlich häufig hohe formale Bildungsabschlüsse. Eine Sonderrolle kommt hierbei Studenten und Studentinnen zu, die meist sehr geringe Einkommen haben. Auffällig ist zudem, dass Zuwanderer mit ihrem Leben zufriedener sind als Alteingesessene.

 

Weitere Analysen im Quartalsbericht beschäftigen sich mit den Wahlen des vergangenen Jahres. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung wurde die Zahl der Wahllokale 2019 erhöht. Bei den Terminen zur Europa- und Kommunalwahl im Mai sowie der Landtagswahl im September waren jeweils mehr als 4.000 Helfer im Einsatz – so viele wie noch nie seit 1990.

 

Die Schulung der Helfer und der Kontakt mit ihnen ist eine logistische Herausforderung, auch kurzfristige Ausfälle vor den Wahltagen müssen rasch kompensiert werden: Für beide Wahltermine wurden allein 37.000 Mails an die Wahlhelfer und Wahlhelferinnen verschickt und jeweils knapp 1.500 Ehrenamtliche in je über 40 Schulungen informiert. Der älteste Helfer war 89 Jahre alt, der jüngste gerade volljährig. Das Durchschnittsalter der Wahlhelfer lag bei 46 Jahren und war damit deutlich jünger als die im Schnitt 49 Jahre bei den Europa- und Kommunalwahlen 2014 und der Bundestagswahl 2017 (50 Jahre).

 

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Die Sächsische Landtagswahl vom 1. September 2019 brachte in Leipzig neben einer markant gestiegenen Wahlbeteiligung – von 44,3 Prozent (2014) auf 65,1 Prozent – auch bedeutsame Verschiebungen im Kräfteverhältnis der politischen Parteien. Der Quartalsbericht verknüpft nun die Ergebnisse in den Wahlbezirken mit Daten zur Bevölkerungsstruktur. Dies zeigt markante Muster auf, wie parteibezogene Hochburgen oder den Einfluss der demografischen Struktur auf das Wahlverhalten.

 

So zeigt sich etwa eine Polarisierung zwischen dem Stadtzentrum und den Ortsteilen des Stadtrandes: Die zentrumsnahen Wahlbezirke unterteilen sich in einen eher wohlhabenden bürgerlichen Typ mit CDU als stärkster Kraft sowie in einen jüngeren, stark studentisch und kulturell vielfältig geprägten Typ, in dem Grüne und die Partei Die Linke die Stimmenmehrheit erhalten. Am dörflich geprägten Stadtrand hingegen ähnelt das Wahlverhalten stärker dem Umland mit starken Ergebnissen für die CDU.

 

Ende September 2019 betrug die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort 273.213 – ein Anstieg um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der geringfügig Beschäftigten lag bei 13,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote am Ende des dritten Quartals 2019 betrug 6,2 Prozent – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte.

 

Die Rangliste der beliebtesten Vornamen des vergangenen Jahres führen – im Clara-Schumann-Jubiläumsjahr – Clara, Emma und Charlotte an. Bei den Jungsnamen waren es Oskar, Emil und Karl. Dies geht aus der Bilanz des Standesamtes für das Jahr 2019 hervor, die Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning gemeinsam mit Amtsleiter Uwe Bernhardt vorstellte. Demnach schwächt sich der Trend zum Zweit- und Drittnamen leicht ab, rund 38 Prozent der Kinder bekamen mehrere Namen, im Jahr 2018 waren es noch 40 Prozent. Die Leipziger Standesbeamten konnten im vergangenen Jahr alle Vornamenswünsche der Eltern erfüllen.

 

In den Leipziger Krankenhäusern sind 2019 insgesamt 7.051 Kinder geboren, darunter 3.666 Jungen und 3.384 Mädchen. Der Geschlechtseintrag „divers“ – seit dem 22. Dezember 2018 ist diese Angabe im Personenregister möglich – wurde bei der Beurkundung jedoch nicht vergeben. Das erste Kind des Jahres 2019 kam am 1. Januar um 0.37 Uhr zur Welt und war ein kleiner Junge, das letzte Baby am 31. Dezember um 18.58 Uhr und war ein Mädchen.

 

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Die Standesbeamten haben im vergangenen Jahr 2.131 Ehen geschlossen, das waren etwas weniger als im Jahr 2018 mit 2.203 Hochzeiten. Davon waren insgesamt 144 Ehepaare gleichgeschlechtlich, weitere 43 Lebenspartnerschaften wurden zudem in Ehen umgewandelt. „Nach den kontinuierlich steigenden Hochzeitszahlen der vergangenen Jahre stagnierte diese Zahl im Jahr 2019 erstmals. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Verwaltungsaufwand pro Ehepaar steigt, etwa wenn die Staatsangehörigkeit eines Ehepartners nicht deutsch ist“, so Amtsleiter Uwe Bernhardt. Die Favoriten bei den Eheschließungen mit ausländischen Staatsangehörigen sind die russische, syrische und britische Herkunft, gefolgt von der ukrainischen und italienischen.

 

Die beliebtesten Trauorte der Leipziger waren 2019 das Gohliser Schlösschen, der Ratsplenarsaal sowie die Kasematten und die Handelsbörse. Standesamtliche Trauungen im Gohliser Schlösschen sind in diesem Jahr leider nicht möglich. Mit dem Herrenhaus Möckern bietet die Stadt aber in diesem Jahr eine neue exklusive Trauungs-Location an: Im barocken Spiegelsaal im ersten Obergeschoss haben bis zu 70 Gäste Platz, für einen barrierefreien Zugang ist gesorgt.

 

Trotz hoher Auslastung der jeweiligen Trauorte ist auch Heiraten für Kurzentschlossene in Leipzig möglich: Freie Termine gibt es etwa noch im Februar und März. Der Eheschließungskalender mit Informationen zu freien Terminen der verschiedenen Trauorte ist online einsehbar. Für das Herrenhaus Möckern können jeweils am dritten Freitag des Monats vier Termine vergeben werden.

 

Darüber hinaus wurden 2019 in Leipzig 7.536 Sterbefälle beurkundet, darunter 3.837 Männer und 3.698 Frauen. 187 davon hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit, in 49 Fällen konnte die Identität der Toten nicht nachgewiesen werden. Zu beachten ist hier, dass die Fallzahlen des Standesamtes von denen des Amtes für Statistik und Wahlen abweichen, da letzteres nur in Leipzig wohnhafte Personen statistisch erfasst (Fotos/Pläne: RMC – Rendite Management Concept GmbH/Stadtverwaltung Leipzig).

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