Rendite Management Concept GmbH

Denkmalobjekt „Atrium am Heileck“ in der Altstadt von Halle im „Paulusviertel“
188.650 - 715.235 Euro
Halle an der Saale, Paulusviertel.
Denkmalobjekt „Atrium am Heileck“ in der Altstadt von Halle im „Paulusviertel“
Spezial: Denkmal
Objektart: Mehrfamilienhaus
Objekt ID: 1383
Kategorie: ETW zum Verkauf
Status: verfügbar
Baujahr: 1880
Grund: 1316,45 m²
Haus: 38,50 bis 134,95 m²

Objektbeschreibung:

 

  • Baujahr: 1880
  • Lage direkt nördlich der Altstadt zwischen Pauluskirche und Saaleaue
  • Mehrfamilienhaus aus der Gründerzeit
  • Zehn Eigentumswohnungen und eine Gewerbeeinheit auf fünf Geschossen
  • Dachgeschoss mit Penthouse-Charakter
  • Wohnungsgrößen: 38,50 bis 134,95 Quadratmeter
  • Größe der Gewerbeeinheit: 51,20 Quadratmeter
  • Dreiecksgiebel und Pilaster
  • Nahezu raumhohe Spitzbogenfenster
  • Neuer Putz nach historischem Vorbild
  • Oben ein dezent zurückspringender Dachaufbau
  • Lichte Wohnräume
  • Neu gestalteter Innenhof
  • Aufzug bis ins Dachgeschoss
  • Moderner Komfort
  • Mineralische Innendämmung der Außenwände
  • Gedämmte historische Holzfenster, Kellerdecke und Dach
  • Energiebilanz über Durchschnitt sanierter Denkmalobjekte
  • Echtholzparkett in den Wohnräumen
  • Ineinander übergehende Wohn-, Ess- und Kochebereiche
  • Abschreibung nach §7i EStG
  • Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhaus mit geschütztem Atrium
  • Kaufpreise: 188.650 bis 715.235 Euro

 

Lage in der nördlichen Altstadt:

 

Klassisches Wohnidyll zwischen Pauluskirche und Saaleaue – unser Denkmalobjekt „Atrium am Heileck“ wird seinen Bewohnern einen modernen Rückzugsort bieten. In einem der schönsten Stadtviertel Halles, direkt nördlich der Altstadt gelegen, ist es ein idealer Ausgangspunkt und Ruhepol zugleich. Seine Gründerzeit-Fassade lässt die einstige Pracht noch erahnen. Behutsam nehmen wir uns der neoklassizistischen Formensprache an und lassen zeitgemäßen Wohnkomfort einziehen.

 

Das „Atrium am Heileck“ ist eines der letzten Bürgerhäuser im Viertel, das seine Renaissance noch vor sich hat. Behutsam geben wir der angegriffenen neoklassizistischen Fassade ihren alten Glanz zurück. In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege erhalten wir die Dreiecksgiebel und Pilaster, die die fast raumhohen Fenster umrahmen. Ganz oben macht ein dezent zurückspringender Dachaufbau das einst flache Dachgeschoss zu lichtem Wohnraum und bewahrt zur Straße hin doch die Ursprünglichkeit der Fassade.

 

Um heutige Wohnansprüche ins Denkmal zu bringen und gleichzeitig die Architektur und Anmutung zu bewahren, braucht es Fingerspitzengefühl, Fachkenntnis und achtsame Kreativität. Der erfahrene Architekt Artur Gärtner aus Berlin hat den für das „Paulusviertel“ typischen Innenhof aufgegriffen, neu gestaltet und im Hinterhaus auf zwei Etagen über großformatige Fensterfronten in den Wohnraum geführt – frei nach antikem Vorbild, wie es auch die alten Baumeister der Gründerzeit taten.

 

Hinter der historischen Fassade zieht so bald moderner Komfort ein. Gleich hinter dem Eingangsportal fährt – direkt aus dem geschützten Hofdurchgang – ein Aufzug bis ins Dachgeschoss. Auf dem Dach selbst sorgt ein Aufbau für zusätzliche Wohnfläche. Oberlichter und neue Gauben bringen das Tageslicht in die Wohnräume dahinter.

 

Das „Paulusviertel“:

 

Wer entlang der Adolf-von-Harnack-Straße einen Spaziergang unternimmt, fühlt sich fast ein wenig in die Jahre kurz nach der Entstehung des „Paulusviertels“ zurückversetzt. Der Großteil der Häuser wurde restauriert und im Sinne des historischen Originals wieder instandgesetzt. Schnurgerade reihen sich die Stadtvillen aneinander und  setzen doch jede für sich ihre ganz eigenen Akzente – vom hohen Eingangsportal über hängende Erker bis hin zu verzierten Pilastern und Spitzbogenfenstern.

 

Leben zwischen Neoklassik, kleinen Läden und viel Grün – dafür steht das „Paulusiviertel“, das eines der begehrtesten Wohnviertel der Stadt Halle ist. Mittelpunkt ist die im neugotischen Stil erbaute Pauluskirche. Auf dem Hasenberg gelegen sieht man sie bereits von Weitem. Alle Straßenzüge drum herum laufen sternenförmig auf sie zu.

 

Schnurgerade, schön anzusehen und im Detail geplant. Für die Unternehmer, Professoren und gebildeten Bürger, die es vor mehr als 100 Jahren in die florierende Stadt zog und die Wert auf eine gute Nachbarschaft legten. Eine einzigartige Stillandschaft verschiedenartiger Bürgerhäuser entstand – die fast vollständig renovierten Fassaden lesen sich wie ein Lehrbuch der Gründerzeit-Architektur.

 

Heute ziehen viele junge, gut ausgebildete Menschen her. Hier ist es schön, behaglich, grün. Und lebendig. In den letzten Jahren sind viele wohnliche Cafés und Läden hinzugekommen, die Lesungen oder Minikonzerte veranstalten. Es ist diese Mischung aus Erhabenheit und lockerem Dasein, die das Leben hier so wunderbar macht.

 

Die Stadt Halle:

 

Zu Sachsen-Anhalt gehört Halle eigentlich nur aus geografischer Sicht. Wirtschaftlich und kulturell ist  Halle eher Teil des deutschen Wirtschaftswunders Sachsen und profitiert gemeinsam mit Leipzig, Dresden und Chemnitz vom enormen Aufschwung in Mitteldeutschland.

 

Halle ist eine renommierte Universitätsstadt. Mehr als 22.000 junge Menschen (Stand: WS 2019/2020) studieren an der bekannten Martin-Luther-Universität, an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik. Der Schwerpunkt liegt damit auf den Fachbereichen Geistes-, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Kunst und Design sowie Musik.

 

Durch den starken Fokus auf Bio- und Nanowissenschaften, Medizin und Pharmazie können Zukunftsunternehmen in diesen Branchen auf einen riesigen Akademiker-Pool zurückgreifen. Deshalb öffnen neue Hightech-Unternehmen regelmäßig ihre Pforten in „Silicon Saxony“ – dem größten Mikroelektronik-Cluster Europas. 1.500 Firmen und 43.000 Beschäftigte arbeiteten 2011 im Wirtschaftsdreieck in der Hightech-Industrie. 2016 sind es schon rund 2.200 Unternehmen mit 58.000 Mitarbeitern – Tendenz weiter steigend.

 

Halle trägt den Beinamen Händelstadt. Jedes Jahr finden zu Ehren des großen Musikers mehrere Feste statt, die auch viele Besucher aus anderen Städten anlocken. Die Kulturlandschaft Halles ist vielfältig und häufig unterschätzt. Zu ihr gehören Museen, Theater und das Opernhaus Halle sowie mehrere Bühnen auf der Kulturinsel. Der Berg-Zoo, die Sternwarte und der Botanische Garten ermöglichen ebenfalls ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Mit mehr als 400.000 Hotelübernachtungen jährlich ist Halle auch ein interessantes Tourismusziel.

 

Die neun Naturschutzgebiete um Halle bieten einen hohen Naherholungswert. Die Freizeitmöglichkeiten der kleinen Großstadt schenken ihr zweifelsohne eine große Anziehungskraft. Halles Bevölkerung wächst seit einigen Jahren an. In den letzten zehn Jahren (2009 bis 2019) ist die Einwohnerzahl um ca. 4,6 Prozent angestiegen.

 

Dieser Trend soll sich nach einer Studie der Stadt Halle (Saale) in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Ein hoher Bevölkerungsanteil im Berufsanfängeralter zwischen 20 und 34 Jahren macht Halle zu einer sehr jungen Stadt. Die Arbeitslosenquote in Halle liegt aktuell bei 8,2 Prozent (Stand März 2020). Der sich durchsetzende Strukturwandel führt dazu, dass sich die Quote kontinuierlich verringert (Fotos, Pläne: RMC – Rendite Management Concept GmbH/Stadt Halle).

Features:
Ausstattung
Gartenanteil Denkmalgeschützt Tiefgarage Balkon Parkett Personenaufzug
No location available
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